Personal: Our Mexico Trip in a Polaroid Diary

10. Juni 2018

 

Vor ein paar Wochen waren wir zum ersten Mal in Mexiko, genauer gesagt in Cancún. Wie es überhaupt zu dem Trip kam? Eigentlich hatten wir einen Tokyo Trip geplant. Allerdings hat das dann aus einigen Gründen nicht funktioniert und wir hatten mal wieder New York im Kopf. Als wir eigentlich buchen wollten, ist uns aufgefallen, dass es zu dieser Zeit sehr teuer in New York war. Wir waren ja bereits viele Male in New York und auch wenn es meine liebste Stadt ist, wollten wir das Geld lieber für einen Ort ausgeben, an dem wir noch nicht waren und von dem wir nicht gestresster wiederkommen als wir es eh schon in Berlin sind. So entschied es sich am Ende zwischen Thailand und Mexiko. Als die Wahl auf Mexiko getroffen war, mussten wir zwischen Tulum und Cancún wählen.

 

 

Auch hier entschied schnell der Preis, denn Tulum war doppelt so teuer. Wir fanden ein gutes Angebot und buchten schnell. Beim Flug buchten wir das erste Mal einen Flug, bei dem wir zwei Mal umsteigen mussten – warum das keine gute Idee war, dazu später mehr.

Das Ziel unserer Reise war hauptsächlich mal Urlaub zu machen. Denn wir reisen zwar sehr viel, aber so richtig Urlaub haben wir schon seit Jahren nicht gemacht. Das hat auch insgesamt echt gut geklappt. Wie ihr wahrscheinlich gemerkt habt, haben wir auch einige Bilder gemacht, aber das ist eben auch mein Job, den ich nicht einfach ignorieren kann. So hatten wir einen guten Kompromiss.

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Der Flug
Beim Flug entschieden wir uns für KLM: Von Berlin nach Amsterdam, dann weiter nach Mexiko City und danach nach Cancún. Am Abend vor dem Abflug wollten wir uns online einchecken und hatten ein sehr gutes Last Minute Angebot für die Business Class. Deshalb sind wir in der Business Class hingeflogen. Das war insgesamt eine echt tolle Erfahrung, da es unser erstes Mal war. Zurück sind wir dann Economy geflogen. An sich gar kein Problem und bisher war ich auch sehr zurfrieden mit KLM. Der Rückflug war aber Horror. Wir saßen mit einem weiteren Mann in einer Reihe (normalerweise sind die Sitzreihen an der Seite immer nur 2er Reihen) und da es ein Nachflug war, schlief er natürlich die ganze Zeit. Vor Abflug hatte er der Stewardess noch erzählt, dass er Verdauungsprobleme hat – yay, fing schon gut an. Aufstehen ging für uns deshalb leider gar nicht, weil er am Gang saß. Die Reihe vor uns war die einzige Reihe, die sich alle drei komplett mit dem Sitz nach hinten gelegt hatten (respektlos!), sodass wir kaum essen konnten. Unser eigener Sitz ging übrigens nicht zurück. Es gab keinen Anschluss, um sein Handy zu laden, die Sitze waren so eng wie nie und das Boardprogramm ließ zu wünschen übrig. Man muss wohl dabei gewesen sein, um zu verstehen, wie schlimm wir es fanden. Leider muss ich ehrlich zugeben, dass es mir ein bisschen die Lust am fliegen (zumindest Langstrecke) genommen hat. Sehr schade!

Unser liebstes mexikanisches „Restaurant“
Auch wenn wir eigentlich einen Hotel-Urlaub gemacht haben, wollten wir Abends nicht im Hotel essen. Denn wir wollten jeden Abend noch ein wenig spazieren gehen und die Gegend erkunden. Etwa einen Kilometer von unserem Hotel entfernt war das „The Surfin Burrito“, in dem wir 5 Tage gegessen haben. Denn es verschlug uns immer wieder dort hin. Es ist echte mexikanische Küche, ohne zu touristisch oder zu teuer zu sein. Genauer gesagt ist es ziemlich günstig. Von Burritos und Guacamole bis hin zu Coconut Shrimps gibt es dort alles. Es ist kein richtiges Restaurant, sondern nur ein Imbiss mit ein paar Stehtischen und Stühlen. Aber gerade das hat es so ehrlich gemacht. Wir haben es geliebt!

 

 

 

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Die verlassene Einkaufsstraße
Auf dem Weg zum Restaurant lag eine verlassene Einkaufstraße mit ziemlich coolen Häusern und einem alten Hard Rock Café. Irgendwie fanden wir es ziemlich cool dort entlangzulaufen und uns auszumalen, was dort früher mal war. Wir haben mal gegoogelt und dabei kam raus, dass das Hard Rock Café vor 20 Jahren geschlossen hat und das Schild war immer noch dran. Irgendwie cool, noch ein bisschen Vergangenheit zu sehen.

 

 

Unser Hotel
Wir waren im Intercontinental Hotel, was auch auf der „Hotelstraße“ lag. Die Lage war perfekt, da wir einen Supermarkt und viele Restaurants in Laufnähe hatten. Am letzten Tag haben wir mal einen Strandspaziergang gemacht und dabei ist uns aufgefallen, dass unser Hotel und unser Strandabschnitt der schönste dort war. Denn die anderen Hotels hatten kaum Sand am Strand und lagen mir ihren Liegen schon fast im Wasser, wohingegen wir einen meterlangen Strandabschnitt hatten. Ich kann euch das Hotel insgesamt echt empfehlen!

 

Fazit
Es war ein toller Trip und ich bin glücklich, dass wir es gemacht haben. Tulum würde im Vergleich wahrscheinlich noch ein bisschen mehr bieten, da Cancún schon sehr touristisch war. Ich weiß aber nicht, ob ich nochmal hinreisen möchte oder ob mir diese Eindrücke ausreichen. Wir konnten uns gut

 

 

erholen, die Rückreise war aber super anstrengend und ich will keine Reise mit 3 Flügen mehr. Auf meiner Liste steht trotzdem nochmal Mexiko City, da es einfach so toll aussah!

6 Gedanken zu „Personal: Our Mexico Trip in a Polaroid Diary“

  1. Sehr schöne Eindrücke. Das mit den Flügen kann ich verstehen. Sehr blöd. Beim letzten Hinflug hatte ich eine komplette Sitzreihe für mich alleine und konnte so gut wie noch nie schlafen. Ich hoffe, dass unser Rückflug besser läuft als eurer. Ich kann es echt gut nachempfinden wie ihr euch gefühlt habt. So war zumindest unser zweiter Flug, der aber nach 4 Stunden vorüber war.

    1. Oh man da hattest du ja echt Glück. Ich glaube auch, dass es echt was mit Glück zu tun hatte, aber so ein Flug nimmt einem dann echt die Lust am fliegen finde ich. Ich drücke euch die Daumen!

  2. Ich hatte auch Probleme mit meinem Flug. Allerdings nicht mit der Sitzreihe sondern mit der Verbindung. Habe ganze zwei Tage nach Mexiko gebraucht und musste zwei Nächte jeweils in einem Flughafenhotel übernachten. Der reinste Horror-Trip, aber dann in Mexiko angekommen, hat das Land mich wirklich entschädigt :)
    Ich war in Cancún und Tulum und Cancun ist wirklich touristischer und es ist einfach viel mehr los. In Tulum hat man traumhafte Strände und noch ein bisschen mehr das einfachere mexikanische Leben, dafür ist auch nicht viel los :)
    Liebe Grüße
    Sarah

    1. Oh nein, das hört sich ja nach einem Horror-Trip an. Oh man, ich weiß genau wie du dich gefühlt hast!

      Dankeschön für den Vergleich, ich glaube auch, dass Tulum irgendwann nochmal auf meiner Liste steht. :)

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