Ein sehr persönlicher Post: Schule, Studium, Beruf und Geld

16. Januar 2015

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Ich habe in den letzten Wochen viele Fragen bezüglich Schule und Studium bekommen. Oft poste ich Fotos aus dem Urlaub oder zu Uhrzeiten, an denen man eigentlich zur Schule geht. Deshalb möchte ich Euch heute die Fragen beantworten und Euch erklären, was ich momentan mache und später mal machen möchte.

Was ich derzeit mache – Zurzeit bin ich Schülerin und Bloggerin. Ich bin in der 12 Klasse an einem Gymnasium in Berlin. Wer meinen Blog schon länger liest und nachrechnet, dem müsste auffallen, dass ich mein Abi eigentlich schon letztes Jahr machen sollte. Nachdem ich die 10. Klasse in Bayern beendet habe, bin ich nach Berlin gezogen. Da das Schulsystem hier so anders ist und ich nicht mit einer solchen Umstellung direkt in die Abiturphase starten wolle, habe ich die 10. Klasse in Berlin wiederholt. Es war die richtige Entscheidung. Ich habe wahnsinnig tolle Freunde kennengelernt, die in der Entwicklung genauso weit sind wie ich. In Bayern habe ich mich immer weiter entwickelt gefühlt, als andere in meinem Jahrgang. Hier in Berlin bin ich noch einen Jahrgang runter und fühle mich gut aufgehoben. Nun ja, ich mache also in ein paar Wochen mein Abitur. Meine Leistungskurse sind Englisch und Kunst. Ich werde mein Abitur natürlich in diesen Fächern schreiben, aber ich werde auch Deutsch schriftlich und Mathe mündlich machen. Geschichte habe ich als Präsentationsprüfung.

Bayern oder Berlin? – Mit 16 Jahren bin ich ausgezogen und mit meinem Freund in eine von Zuhause 350km entfernte Wohnung gezogen. Nun musste ich alles selbst in die Hand nehmen. Auch die Anmeldung an einer neuen Schule musste ich selbst bewältigen. Schließlich habe ich ein Gymnasium gefunden, das nur vier Stationen entfernt ist. Schon am ersten Tag habe ich gemerkt, dass hier alles besser ist. Um halb 8 stand ich vor dem Klassenzimmer, um nicht in der ersten Reihe sitzen zu müssen – niemand war da. Am ersten Tag des Jahres musste man in Bayern immer besonders früh kommen, um einen guten Platz zu bekommen. Hier nicht, denn die Schüler kümmerten sich nicht darum. Alle kamen erst kurz vor 8. Die Menschen waren so viel erwachsener und vernünftiger. Das merkte ich wenige Wochen später wieder einmal. Die Fashion Week stand an und ich wollte sie natürlich besuchen. In Bayern hatten wir ein Jahr zuvor versucht, mich für drei Tage zu entschuldigen, damit ich nach Berlin fahren konnte. Der Antrag wurde dort abgelehnt und mir wurde angedroht, dass ich zum Gesundheitsministerum gehen müsse, wenn ich mich zu dieser Zeit krank melden würde. Aufgeregt gab ich den Antrag hier in Berlin ab. Mein Schulleiter sagte mir, dass das kein Problem wäre, denn die Schule unterstütze alles, was sie selbst den Kindern nicht beibringen können. Er wünschte mir viel Erfolg auf der Fashion Week. Ich war begeistert, denn so viel Verständnis kannte ich nicht. Seitdem wurde ich jedes Jahr zur Fashion Week freigestellt. Ich persönlich möchte nie wieder eine Schule in Bayern betreten, denn diese Kleinlichkeit und die Strenge, die ich dort erfahren habe, empfand ich als sehr schlimm. Hier in Berlin blicken die Menschen auch mal über den Tellerrand (Bitte nicht verallgemeinern – das ist meine Erfahrung).

Nach dem Abi? – Ich wusste eigentlich immer ziemlich schnell, was ich machen wollte. Ich hatte immer einen Plan. Früher wollte ich mal Ärztin werden und meine eigene Praxis haben. In der 8. Klasse änderte sich dann mein Plan und ich wollte etwas mit Mode machen. Auf meiner zweiten Fashion Week lernte ich ein Mädchen kennen und sie erzählte mir, dass sie auf einer Modeschule in Berlin studiert. Ich suchte den Studiengang und die Schule im Internet und war begeistert. Mode- und Designmanagement an der AMD. Ja, das möchte ich auch machen. Seitdem blieb ich bei diesem Plan und dies wird auch der Studiengang sein, den ich nach meinem Abi wählen werde. Gern würde ich für mein Studium in Berlin bleiben und meinen Traum hier leben. Zusammen mit meinem Freund. Außerdem würde ich sehr gern ein Auslandssemester in New York machen. Allgemein möchte ich Euch aber raten: Wählt einen Studiengang, der Euch gefällt. Geht tief in Euch und denkt mal wirklich eine Stunde darüber nach, was Ihr in den nächsten Jahren machen wollte. Es ist doch egal, wie viel Geld man mit dem Beruf später verdient. Das ist Euer Leben und Ihr lebt doch nicht wegen Geld. Wenn Ihr nicht studieren möchtet, dann macht etwas anders. Ihr müsst nicht studieren. Macht das, wofür Euer Herz brennt! Mode ist meine Leidenschaft, weshalb ich das studieren möchte.

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Berufliche Vorstellungen? – Ich möchte selbstständig sein. Ich bin ein Mensch, der sich nichts vorschreiben lässt. Ich könnte mir nicht vorstellen, dass ich für jemanden arbeite und mir Vorschriften machen lasse. Da ist aber jeder Mensch unterschiedlich. Arbeitet man für jemanden, so bekommt man sein Gehalt und hat relativ wenig Sorgen. Ist man selbstständig, so ist da immer eine gewisse Unsicherheit. Wie ich aber schon erzählt habe, ist mir Geld egal. Klar, ich würde auch gern viel Geld verdienen. Aber mir ist es wichtiger meinen Traum von der Selbststädigkeit zu erfüllen und stelle damit das Geld erstmal an 2. Stelle. Das schließt sich ja auch nicht aus, denn nur weil man selbsttändig ist, heißt das ja nicht, dass man wenig verdient. Was genau ich arbeiten möchte? Mein Traum wäre es, hauptberuflich zu bloggen. Der Studiengang Mode- und Designmanagement ist dafür eine gute Grundlage, denke ich. Mein Blog ist schon jetzt mein Leben, weshalb ich das gern als Beruf wählen möchte. Das ist auch ein toller Übergang zur nächsten Frage.

Wie finanzierst du dir dein Leben? – Momentan bin ich Schülerin und wohne mit meinem Freund zusammen. Meine Eltern übernehmen die Mietkosten, ansonsten bekomme ich momentan kein weiteres Geld. Da wären wir auch schon beim entscheidenden Punkt, denn das ist wohl die Sache, die mir in den letzten Jahren am meisten vorgeworfen wurde: Du bekommst alles von Mami und Papi in den Hintern gesteckt. Nein, ich verdiene eigenes Geld. Ich kann Euch sagen, dass ich meine Taschen alle selbst bezahle. Ich arbeite für mein Geld, so wie jeder andere Mensch. Ich arbeite als Bloggerin und verdiene damit auch Geld. Jeden Tag nach der Schule gehe ich Bilder machen, Texte schreiben und Mails beantworten. Auch am Wochenende. Auch im Urlaub. Ich habe nie richtigen Urlaub, denn das Internet kennt keine Feiertage. Bis spät in die Nacht sitze ich manchmal daran, den Blogpost für den nächsten Tag vorzubereiten. Wie genau ich mit dem Bloggen Geld verdiene, das möchte ich Euch nochmal in einem anderen Post erklären. Aber ich wollte das mal klarstellen. Denn damit werde ich mir auch mein Studium finanzieren und damit finanziere ich derzeit mein Leben.

Das war´s erstmal zu Schule und Studium. Das ist mein Plan für die nächsten Jahre. Da Abitur in den kommenden Wochen viel Zeit einnehmen wird, möchte ich dazu nochmal einen Post machen. Wie ich lerne und welche Tipps ich habe. Also her mit Euren Fragen zum Thema Abitur, aber auch zu sonstigen Themen?!

Was studiert Ihr oder was wollt Ihr mal studieren? Was wollt Ihr berufllich machen oder macht es bereits?

Soll ich solche persönlichen Posts öfter machen?

34 Gedanken zu „Ein sehr persönlicher Post: Schule, Studium, Beruf und Geld“

  1. Finde ich richtig toll dass du auch so persönliche Dinge wahrheitsgemäß veröffentlichst.
    Nachdem ich seit einiger Zeit ebenfalls mit meinem Freund in einer eigenen Wohnung fände ich es sehr interessant wenn du Tipps hättest wie man seinen Alltag am besten organisieren kann dass auch Zeit zum ausruhen bleibt. Ich habe nämlich manchmal das Gefühl dass irgendwas hinten liegen bleibt.

  2. Ich will unbedingt mehr solcher Posts lesen. Irgendwann reicht es mir persönlich als Leser nicht mehr aus, nur die tollen Bilder zu sehen, ich will auch den Mensch dahinter sehen und verstehen was er macht und wie er denkt! :)
    Ich selbst wollte bis zum Abi auch unbedingt was mit Mode machen, tja, jetzt studiere ich etwas ganz anderes: Medizin.
    Ich hab mich aber ganz bewusst dazu entschieden, denn ich wollte Kreativität auf keinen Fall erzwingen und mir nicht die Lust daran verderben, in dem ich auf Anhieb etwas entwerfen soll. Das mache ich einfach nebenbei und das Nähen und der Blog sind der beste Ausgleich zur Uni, den es geben kann.
    Liebst! <3

  3. Ich studiere Eirtschaftspsychologie. Nach dem Abi hatte ich auch keine Ahnung was ich machen sollte, aber jetzt habe ich bald meinen Bachelor. Viel Spaß in deinem Studium.. Du hast Recht dass es wichtig ist etwas zu studieren was einen intressiert aber genauso wichtig ist es nicht naiv zu sein sondern auch in die Zukunft zu blicken. Ich finde auch das Geld nicht an erster Stelle stehen sollte aber man sollte sich schon selbst finanzieren können später sodass man zumindest immer Miete Essen und andere Lebenshaltungskosten decken kann.
    Ich wünsche dir viel Erfolg

  4. Ich studiere Wirtschaftspsychologie. Nach dem Abi hatte ich auch keine Ahnung was ich machen sollte, aber jetzt habe ich bald meinen Bachelor. Viel Spaß in deinem Studium.. Du hast Recht dass es wichtig ist etwas zu studieren was einen intressiert aber genauso wichtig ist es nicht naiv zu sein sondern auch in die Zukunft zu blicken. Ich finde auch das Geld nicht an erster Stelle stehen sollte aber man sollte sich schon selbst finanzieren können später sodass man zumindest immer Miete Essen und andere Lebenshaltungskosten decken kann. (Das meine ich jetzt einfach ganz allgemein und nicht direkt auf dich bezogen)
    Ich wünsche dir viel Erfolg und schön dass du schon so einen Plan hast was du machen willst :)

  5. du sprichst mir aus der Seele! Mit genau dieser Einstellung “du musst das studieren (bzw. nach der Schule tun), wofür du brennst, was du liebst” habe ich meinen Weg nach dem Abitur bestritten. Ich habe es keinen Tag bereut. Ich wollte eigentlich immer Pharmazie studieren und hatte wahnsinnige Angst, keinen Studienplatz zu bekommen. Als die Zusage kam, hatte ich aber schon angefangen an der AMD zu studieren. Während des Abiturs habe ich fast den halben Tag, in der Zeit in der ich hätte lernen sollen, auf Blogs, Online-shops oder ähnlichen Plattformen verbracht. Mir wurde ziemlich schnell bewusst, dass man unbedingt einen Beruf wählen soll, der einem Spaß macht. Das ist heutzutage super wichtig- man arbeitet länger, hohe Erwartungen und vor allem mehr Stress erwarten uns in der Berufswelt.

  6. Laura, dein Blog ist toll, ich liebe ihn und du schreibst so toll. Meine Leidenschaft ist auch Mode, aber nicht so ausgeprägt wie bei dir, aber ich nehm mir gerne Anregungen von deinen Posts. :) und bitte mache öfters solche persönlichen Posts, ich liebe sie. LG :)

  7. Hi Laura,es ist so toll wie man deine Entwicklung verfolgen kann…..Lese Deinen Blog schon seit der Anfangsphase und finde das aus dir eine tolle,selbstbewusste und sympathische junge Frau geworden ist.Bitte bleib so wie du bist!Und gern mehr von solchen Posts :)

  8. Ich finde solche persönlichen Posts machen Blogs erst wirklich aus :) Und du wirst deinen Weg bestimmt finden und es ist schön zu lesen wie überzeugt du von dem bist, was du machen möchtest. Eine Freundin von mir hat übrigens auch in Berlin Mode studiert, allerdings an der Esmod. Ich habe mitbekommen wie hart diese Branche ist, denn danach hat sie sich leider nicht selbstständig machen können und angefangen im Bereich der Mode-PR zu arbeiten, was ihr aber auch sehr gefallen hat :) Mich hat mein Weg von A nach Z geschickt – von einem vierjährigen Stunt in Japan, nach dem Erdbeben 2011 kompletter Studium-Neuanfang in Deutschland und nun endlich (seit Anfang des Jahres :D) arbeite ich im Online Marketing und habe nebenbei mit meinem Blog angefangen…bin momentan echt zufrieden, was ich lange Zeit nicht wahr. ich wünsche dir alles Gute <3

  9. Liebe Laura,
    ich lese deinen Blog seit du 14 bist.

    Heute, als ich diesen Post gelesen habe, habe ich mich wirklich gefreut! Du hast eine wahnsinnige Entwicklung durchgemacht und dich so unglaublich zum Positiven verändert.
    Wenn ich ehrlich bin, hatte man früher schon das Gefühl, dass du manchmal eine kleine Angeberin warst. Bitte nimm mir das nicht übel.
    Seit du in Berlin bist, hast du so eine wahnsinnig tolle Entwicklung gemacht. Ich bin ein richtiger Fan von dir geworden! Wirklich!

    Und ich finde es wahnsinnig toll, dass du auch mal das Thema Geld ansprichst. Das macht dich nur noch sympathischer. Ich würde mich sehr über noch mehr Posts dazu freuen: Tipps zum Umgang mit Geld, wie du persönlich all das handhabst. Vielleicht auch Tipps zum Alleinwohnen bzw. Zusammenwohnen mit dem Freund! Würde mich freuen.

    Schönes Wochenende und bleib’ so wie du bist! :)

  10. Toller Post Laura und beneidenswert, dass du in dem Alter mit einem Blog genug Geld verdienen kannst um davon zu leben und vorallem das Studium zu bezahlen. Ich wollte auch sehr gerne diesen Studiengang belegen, allerdings sind die Kosten für so ein privates Studium einfach utopisch. Für ottonormal Menschen ist es beinahe unmöglich monatlich um die 1000-2000€ für ein Studium zu bezahlen, wenn die Eltern einem das nicht bezahlen können oder man sich Verschulden möchte. Naja deshalb wird es für mich wohl erstmal eine Ausbildung in einem Modebetrieb werden, um sich dann hochzuarbeiten.

  11. Ich habe mein Abi vor… uff… 2 Jahren (!) gemacht. Zu der Zeit, in der du nun steckst, hatte ich echt Zukunftsängste. Anfang der 11 war es mir noch klar, dass ich unbedingt Wirtschaftspsychologie studieren möchte, doch zwischendrin kamen mir Monatelang Zweifel und ich schwenkte von einem Plan zum nächsten. Tatsächlich bin ich aber wieder bei meinem Plan A gelandet und studiere jetzt seit dem WS 13/14 in Köln Wirtschaftspsychologie und bin mehr als glücklich damit! Auch wenn man in Klausurphasen echt an allem zweifelt, was man macht/kann/will/etc., letztendlich bin ich trotzdem jedes neue Semester weider glücklich diese Wahl getroffen zu haben.
    Mein privates Interesse liegt auch stark bei Mode und Beauty, jedoch sehe ich das im Zuge meines kleinen Blogs “Großstadtentdeckerin” immer noch mehr als Hobby meinerseits. Etwas, das mich entspannt. Trotzdem wäre es für mich ein kleiner Traum später mit der Vertiefung Markt- & Medienpsychologie in der Modebranche tätig sein zu können. Wenn das nicht klappt, dann ist das nun einmal so und ich würde mich, nachdem ich genug Berufserfahrung gesammelt habe, in den Bereich Coaching wagen. Dann würde Mode halt weiterhin mein geliebtes Hobby bleiben☺
    Liebe Grüße,
    Julia♥

  12. Schöner Post und ich finde es wirklich stark, dass du während der Schule ausgezogen und sogar gleich in ein anderes Bundesland gezogen bist. Respekt!

    Nur eins muss ich los werden :D Ich finde es überhaupt nicht schlimm, wenn eine Schule sich bei einer Freistellung für die Fashion Week quer stellt. Nimm das bitte nicht persönlich! Ich bin mit meiner Meinung vielleicht auch allein, aber ich sehe eine Fashion Week nicht als etwas wie z.B. eine Berufsmesse oder ein Praktikum an. :>

    Lieber Gruß
    straehnchenliesel

    1. Sehe ich genauso mit der Fashion Week. Sowas öffnet meiner Meinung nach Tür und Tor für regelmäßige private Ausflüge während der Schulzeit.
      Über den Tellerrand gucken find ich gut (ob ich finde, dass die FW dazu zählt sei mal dahin gestellt), aber ich finde das geht auch in der eigenen Freizeit.

      Liebe Grüße

      Lisa

  13. Liebe Laura,
    Ich kenn dich quasi schon von Anfang an und fand immer toll, was du machst. Die ganze Arbeit die du hier reinsteckst, uns inspirierst und uns an deinem Leben teilnehmen lässt- einfach krass und bewundernswert. Bitte hör nicht auf die Leute, die dich schlecht machen wollen.
    Viele grüße aus Leipzig!

  14. Ich lese deinen Blog schon sehr lang und muss sagen, dass dein Umzug nach Berlin deine Art zu bloggen (und vermutlich auch dich selbst?), meiner Meinung nach, sehr verändert hat- im positiven Sinne. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich sehe dass wieder ein neuer Post online ist und finde, dass du eine der wenigen Bloggerinnen bist, die mir (auch dank deiner YT- Videos) sehr sympathisch ist. Ich schreibe ab April ebenfalls meine Abi- Prüfungen (Bio statt Mathe – Hilfe!) und teile deine Gedanken bzgl. Studium und Zukunft. Ich habe vor, ab Herbst in Dänemark Internationale Kommunikation mit Schwerpunkt Asien zu studieren, hoffentlich werde ich auch angenommen :D
    Um meinen endlosen Text auf den Punkt zu bringen: Dies sollte ein riesiges Lob an dich sein- man merkt deinem Blog an, dass Herzblut darin steckt und du auch nach so vielen Jahren noch Spaß dran hast :)

  15. Ein schöner und ehrlicher Post, zu ehrlich, denn es geht niemanden etwas an und rechtfertigen, woher das Geld kommt brauchst du nicht. :) Jeder kann sich seinen Teil denken oder lassen, weil oft wird sowas dann auch wieder kritisiert. :)
    Schaue gerade deine New York Videos als Inspiration für meinen Trip Ende März, echt schön :) lg

  16. Ich bin mein ganzes Leben bis zur Ergebnismitteilung davon ausgegangen, dass ich niemals das Abitur machen würde. 2011 stand ich dann mit meinem Abi da und machte eine Ausbildung zur Mediengestalter in, weil ich niemals studieren wollte. Nach der Ausbildung habe ich mich doch noch für ein Studium entschieden und studiere nun “Digitale Medien” und habe nebenbei viel Zeit meine Fähigkeiten und mein Wissen auszubauen, was einfach toll ist. :)
    Ich freue mich, deinen Weg weiterhin mitzuverfolgen und kann den anderen Kommentaren bezüglich deiner positiven Veränderung nur zustimmen :)

  17. Ich studiere Modemanagement am Europa Campus in Frankfurt und es war absolut die richtige Entscheidung!
    Diese Art von persönlichen Posts finde ich super und würde gerne öfter welche lesen.
    Viel Glück schon mal für’s Abitur :-)

  18. Meine LK’s waren auch Englisch und Kunst, Mathe hatte ich dazu schriftlich und Reli mündlich, hihi. :)

    Finde deinen Weg sehr toll und bewundernswert! :) Ich hoffe das mit dem Studium klappt! Ich fange dieses Jahr eine Ausbildung zur Mediengestalterin an, habe mich also erstmal gegen ein Studium entschieden! :P

    Mich würde sehr interessieren, wie du dein Geld mit dem Bloggen verdienst, sowas finde ich immer sehr interessant. :)

    Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg (beim Abi & Studium…) ♥

  19. Toller Post, liebe Laura, wirklich! Du hast genau die richtigen Worte gefunden um zu sagen, warum du was gemacht hast oder noch machen wirst. Bleib dir weiter treu, denn nur dann ist man glücklich im Leben! Aber das weißt du ja selber, das hört man aus deinen Worten raus :)
    Ich studiere Grundschullehramt, und das mittlerweile schon im
    siebten Semester… Und ich’s studiere es, tadaa, in Bayern. Und ich habe mir vorgenommen, niemals so eine Lehrerin zu werden, wie du sie beschrieben hast. Denn Schule soll etwas schönes sein, und das kann es auch. Wenn man es nur richtig macht und Kindern das richtige Gefühl vermittelt. Wenn man ihnen Geborgenheit und Verständnis entgegenbringt. Das ist es, was ich einmal erreichen möchte.
    Nach meinem Abi vor drei Jahren war dachte ich, ich bekomme keinen Platz für meinen Traumberuf. Ich war der doppelte abijahrgang in Bayern und dachte, dass ich den nc nie erreichen werde mit meinem missglückten Schnitt. Aber es hat alles funktioniert, ich studiere nun seit drei Jahren in meiner traumstadt und bin darüber überglücklich. Man muss nur an sein Glück glauben. Träume können war werden, das hab ich in den letzten Jahren oft genug erfahren können :)

  20. Ein wirklich toller Post!!! Ich finde, dass du so viel sympathischer rüber kommst, wenn du so persönliche Dinge erzählst. Nichts gegen deine Outfifposts, die sind auch sehr inspirierend, aber dieser hier zeigt noch viel mehr dein wahres Ich. Die Persönlichkeit unter den schönen Klamotten. Ich bin eindeutig dafür, dass du öfters solche Posts verfasst! :)
    Lieben Gruß,
    Lea

    http://zucker-schlecken.blogspot.de

  21. wow, ich liebe solche ehrlichen posts! da wird mal ein bisschen mit dem gerücht aufgeräumt, blogger hätten´s immer einfach und entspannt! ich bin echt beeindruckt, wie gut du das alles managt, und freu mich schon auf weitere posts zu dem thema!

    alles, alles liebe

    Ina
    http://www.ina-nuvo.com

  22. Ich finde den Post total klasse und habe ihn richtig verschlungen :) Gerne mehr solcher Posts! Ich mache ein duales Studium, arbeite und studiere also für meinen Arbeitgeber. Es ist ziemlich stressig, weil ich kein Studentenleben habe und “Ferien” gibt es für mich auch schon lange nicht mehr. Aber es war bzw. ist trotzdem der richtige Weg und ich freue mich schon darauf, wenn ich ab dem Sommer beruflich durchstarten kann :)

    Liebst, ina

    Visit me at Petite Saigon

    1. Irgendwie ist Text verloren gegangen beim abschicken. Daher der Rest.

      Ich muss einigen Vorrednern Recht geben. Früher hatte man immer das Gefühl das du zu viel Geld von deinen Eltern bekommen hast. Was ich nicht kritisieren würde , denn man sieht ja das sie dir den Umgang mit Geld beigebracht haben. Durch deinen Umzug nach Berlin hat man gesehen wie selbstständig und reifer du geworden bist. Ich wünsche dir viel Glück das es so klappt mit deiner Zukunft wie du dir das vorstellst,

  23. Super toller, ehrlicher Text!
    Geld ist für viele sicher ein Tabuthema, umso besser dass du so offen darüber redest.
    Ich muss zugeben, dass ich auch eine davon war, die früher immer dachte, “da zeigt wieder jemand wie viel Geld Mami und Papi haben und was sie davon tolles gezahlt kriegt” (bitte nicht böse nehmen), was mir immer total unsympathisch war, aber seit dem Umzug nach Berlin scheinst du eine tolle Entwicklung durchgemacht zu haben und viel reifer und erwachsener geworden zu sein, und du bist mir sehr sympathisch geworden.
    Ich glaube, solche Kommentare von wegen Mami und Papi musst du dir sicher oft anhören, wobei ich nur sagen kann, dass das höchstwahrscheinlich nur Neid ist und du dich da eigentlich nicht rechtfertigen musst, wobei es auch schön ist zu wissen, dass das alles garnicht stimmt sondern auch du wie fast jeder andere auch dafür arbeitest und dir alles selber leisten kannst. Und das ist doch etwas schönes.

  24. Unbedingt öfter solche Posts! Ich finde ihn richtig gut, wirklich sehr persönlich. Zu deinen letzten Fragen – ich wollte nie studieren, weil ich ein Riesenbedürfnis nach Freiheit habe. Also hab ich mir (irgendeinen) Job gesucht letzten Herbst – den ich zu meiner Überraschung richtig mag.

    Liebe Grüße,
    Casey

  25. Laura, du bist einfach so ein wundervoller inspirierender Mensch.! Trotz das du jung bist, wirkst du total erwachsen, hast feste Ziele und arbeitest hart dafür. Das ist wirklich sehr sehr lobenswert und ich hoffe, dass all deine Träume und Wünsche in Erfüllung gehen.
    Zu deiner Frage: bis letztes Jahr wollt ich immer Tierärztin werden. Doch jetzt wo ich blogge, könnte ich mir auch etwas mit Journalismus vorstellen oder Jura. Ich schaue mir beide Studiengänge an und werde anschließend entscheiden.
    xoxo sophia

  26. Das mit Bayern und Berlin kann ich mir bildhaft vorstellen, da prallen schon Welten aufeinander. Ich würde mich auch immer für Berlin und gegen Bayern entscheiden, obwohl ich in beiden Gebieten nicht gewohnt sondern nur Urlaub gemacht habe.

  27. Super interessanter Post! Vieles wusste ich nicht mehr oder noch gar nicht.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn du häufiger solche persönlichen Posts schreibst!

    Liebe Grüße,
    Liz

  28. Mein Kommentar kommt etwas spät, I know. Aber ich habe gerade nach Erfahrungsberichten von Bloggern gesucht, bzw. habe ich eingegeben was andere Blogger so studieren, denn ich habe nach Monatelangem grübeln Anfang April endlich meinen Blog veröffentlicht. Und ich würde am liebsten schon jetzt nur noch das tun, weil es mir so so viel Spaß bereitet. Aber natürlich möchte man sich auch ein zweites Standbein aufbauen, vor allem weil ich ja gerade einmal am Anfang stehe. Wer weis, was die Zeit bringt. Zudem finde ich es cool dich gefunden zu haben, denn auch ich werde der Spießigkeit (in Ba-Wü) entfliehen und hoffentlich im August nach Berlin ziehen.

    Ich bin froh, dich gefunden zu haben und werde jetzt noch ein wenig bei dir stöbern!!
    XO <3
    Kimberly von https://kimberlybradshaw.de/

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