Meine Meinung zur oberflächlichen Welt der Blogger

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Eigentlich wollte ich heute nur diesen Outfitpost hochladen, aber ich muss da mal ein Thema ansprechen, das ich schon länger im Kopf habe. Derzeit regen sich viele über das Bloggen auf und es scheint neuer Trend zu werden, sich darüber aufzuregen, wie schrecklich das Bloggen geworden ist. Ich habe Euch auch schonmal einen Blogpost darüber verfasst, welchen Druck ich teilweise verspüre und muss selbst auch eingestehen, dass ich das Bloggen nicht immer zu 100% liebe. Ich denke, dass viele sich das Bloggen wunderschön vorstellen. Sachen geschenkt bekommen und dafür „nichts weiter“ machen, als Bilder hochzuladen. An dieser Stelle möchte ich kurz mal darauf eingehen, was überhaupt hinter dem Wort „Blogger“ steht. Macht man den Blog allein, so muss man ganz schön viel können und unheimlich diszipliniert sein. Man ist Kundenservice, Buchhaltung, Bildbearbeitung, Texter, IT-Spezialist, Manager, Assistent und Social Media Manager in einem. Es ist nicht nur einfach das Bilder machen und ein bisschen Text dazu. Es fängt ja bei der Idee für den Post an. Der Post braucht ein Konzept. Dann müssen die Bilder gemacht haben – ich habe da zum Glück meinen Freund, der die Bilder macht. Danach müssen die Bilder ausgewählt und bearbeitet werden. Dann kommt der Text zum Post. Denk dir mal 3-4 Texte pro Woche aus, die nicht gerade langweilig sind. Danach muss alles verlinkt werden, damit Ihr einfach nur auf den Link klicken müsst, um das Produkt oder ein ähnliches zu erhalten. Ich finde das bei anderen Blogs toll, weil man die Sachen direkt shoppen kann und biete es deshalb auch selbst an. So, damit wäre der Post innerhalb von 2-4 Stunden gemacht. Damit ist die Arbeit aber nicht am Ende. Man muss täglich seine Social Media Kanäle unterhalten. Heißt 2-3 Instagrambilder täglich, die man irgendwie machen muss, Facebookposts und ich mache auch teilweise YouTube. Das schluckt (ohne YouTube) jeden Tag mindestens eine Stunde. Nun fängt die Arbeit hinter den Kulissen an. Das meiste ist Mails beantworten. Täglich bekomme ich sehr sehr viele Mails, die ich beantworten muss. Macht man es täglich, so geht dafür auch schonmal eine Stunde drauf. So, dann muss das Layout natürlich stimmen und man muss nebenbei einfach mal zum IT-Spezialisten werden. Außerdem muss da noch die Steuererklärung gemacht werden und jede Woche stehen Events an. Insgesamt verbringt man täglich also durchschnittlich 6 Stunden mit dem Blog. Das lässt sich aber ohne Probleme bis zu 10 Stunden erweitern, wenn es z.B. mal ein längerer Post ist. Das kann man nicht mal nebenbei machen. Das ist wirklich stressig. Außerdem hat man einfach nie Urlaub. Im Urlaub werden genauso Bilder gemacht und alle Kanäle bedient. Das Internet schläft nie und kennt kein Wochenende. Dieser Post sollte aber absolut nicht dafür sein, dass ich Euch sage, wie schrecklich das Bloggen ist. Ich wollte Euch nur mal kurz aufzeigen, was man alles machen muss. Ich möchte nämlich eigentlich einfach mal „Danke“ sagen. Ich liebe das, was ich mache. Ich weiß, dass hinter meinem Blog viel Arbeit steckt, aber ich sehe es auch als großes Glück an, dies machen zu dürfen. All die Sachen könnte ich nämlich vom Sofa aus machen und muss nicht jeden Tag kellnern gehen und mich körperlich an meine Grenzen bringen. Ich darf das machen, was mir Spaß macht. Mode ist mein Job und das ist doch toll. Viele regen sich darüber auf, wie oberflächlich das Bloggen ist. Genau das mag ich aber auch daran. Es ist so eine kleine Traumwelt, in der sich alles nur um Mode dreht. Man kann mal von seinen täglichen Problemen Abstand nehmen. Ich teile zwar auch einige private Dinge mit Euch, aber wenn ich im Alltag Stress habe, dann kann ich mich in diese Welt flüchten. Hier bin ich auch zu 100% ehrlich, aber ich teile eben hauptsächlich die schönen Dinge. Ich meine, was interessiert es Euch, ob meine Spülmaschine kaputt gegangen ist oder ich die Wäsche machen muss. Nein, hier teile ich meine Leidenschaft mit Euch. Teilweise möchte ich dann auch die Reichweite nutzen, um echte Probleme anzusprechen und auch das tut mal gut. Aber genau deshalb finde ich es nicht schlimm, dass das Bloggen oberflächlich ist. Ich möchte das nicht verallgemeinern, ich meine nur das Bloggen über Mode. Mein Gott, ich wäre verloren, wenn ich täglich tiefgründige Texte posten müsste. Das möchte ich nicht. Ich möchte in der Welt der schönen Instagram Bilder und der Welt der modischen Outfits weiterleben. Das inspiriert mich und mehr brauche ich nicht. Probleme habe ich in meiner echten Welt genug. Mal ehrlich, wir haben uns doch nicht alle bei Instagram angemeldet, um dort unsere Probleme zu besprechen, oder? In meinem Alltag beschäftige ich mich genug mit den wirklichen Problemen dieser Welt. Das Bloggen lässt mich mal ein paar Minuten durchartmen, denn diese Welt ist wirklich schrecklich. Für mich kann also alles gern so bleiben und meine Traumwelt, in der das einzige Problem ist, wozu mein neues Oberteil passt, kann gern so bestehen bleiben. Außerdem habe ich durch das Bloggen Freunde wie Anni kennengelernt, die die gleiche Leidenschaft haben und die ich in meinem Leben nicht mehr wegdenken möchte. Ich finde es wundervoll in dieser Welt arbeiten zu dürfen und sehe es als Privileg an, täglich so mit Euch kommunizieren zu dürfen. Ich liebe Euch – einen ganz großen Kuss an Euch!

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Ich trug:

Schuhe von Parfois (similar)

Kleid von Chicwish

Tasche von Celine (similar)

Outfit for Karl Lagerfeld Store Opening

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Eigentlich berichte ich nicht über Bloggerevents, denn ich denke einfach, dass es uninteressant für Euch ist. Vergangene Woche lud mich jedoch das Designer Outlet Berlin zum Karl Lagerfeld Store Opening ein und wir machten dort ein Shooting. Genau diese Fotos möchte ich Euch heute zeigen, da ich mein Outfit sehr mochte. Nach einem herzlichen Empfang des Teams dort, konnten wir uns im Laden umsehen und ein Outfit zusammenstellen. Ich hatte schnell dieses blaue Kleid gefunden und wollte darüber unbedingt dieses Tuch kombinieren. Im Zusammenstellen von Outfits bin ich eigentlich ziemlich schnell, weil ich ganz gut weiß, was ich tragen kann und was nicht. Dazu schließlich noch die Tasche, um das Outfit komplett zu machen. Am liebsten hätte ich das Outfit eingepackt und mitgenommen. Das Kleid ist qualitativ einfach toll – es war so bequem! Außerdem das Tuch, das mich an die guten alten Pali-Tücher erinnert. Zu diesem Look passen High Heels eigentlich besser, aber ihr wisst ja, dass ich meine Birkis liebe und zu fast allem trage.

Es war ein wirklich toller Tag mit ganz viel Sonne, einem tollen Shooting, leckerer Pizza und viel Spaß mit den anderen Mädels Jenny, Leni und Tatjana. Ich bin sehr dankbar, dass ich dabei sein durfte. Das Team des Designeroutlets war super lieb und ich konnte dort selbst noch zwei tolle Sachen von Stefanel und Skagen shoppen. Die Sachen werde ich Euch in den kommenden Outfitposts zeigen! Aber ich kann Euch auf jeden Fall mal empfehlen das Outlet zu besuchen. Es lohnt sich preislich. Wart Ihr schonmal in diesem Outlet und habt ein echtes Schnäppchen gemacht? Und findet Ihr, dass mein Outfit gelungen ist? – Ach übrigens ist am 30. Juli Late Night Shopping & die Preise sind so tief wie nie. Ich glaube, dass ich da dann hinfahren werde! Mehr dazu hier.

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Beauty: Meine 5 Juli-Favoriten

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Ich habe in den vergangenen Wochen wieder einige Beauty-Produkte kennen und lieben gelernt. Da ich ja sowieso alles mit Euch teile, möchte ich Euch diese nicht vorenthalten. Ich hab mich mal auf meine fünf Favoriten beschränkt. Ich möchte die Produkte nicht so vorstellen, dass ich auf die Inhaltsstoffe oder Textur eingehe – ich bin absolut kein Profi darin. Ich möchte Euch einfach erzählen, warum Ich sie so mag.

La Roche-Posay – Thermal Spring Water

Das Wasserspray ist schon fast leer. Ich benutze es für fast alles – vor dem Schminken als kleine Erfrischung, nach dem Schminken zum Fixieren des Make-ups und zum Beruhigen der Haut. Ich habe früher auch immer gedacht „warum soll ich 8€ für Wasser ausgeben“. Allerdings merke ich wirklich einen Unterschied. Es ist ja nicht einfach Leitungswasser, sonder Thermalwasser. Dieses Thermalwasser setzt man bei empfindlicher und gereizter Haut ein. Genau das habe ich gebraucht. Im Sommer nutze ich es, wenn mir heißt ist. Sonst sprühe ich es überall hin, wo meine Haut gereizt ist. Mädels, ihr kennt das ja, wenn man sich so oft rasiert und die Haut darauf reagiert. Auch da lindert das Spray die Rötung. Für mich also ein echtes Wundermittel!

Vichy Aqualia Thermal

Dieses Serum enthält auch das eben genannte Thermalwasser. Das Serum trage ich vor meiner Tagespflege auf, damit meine Haut nochmal einen Feuchtigkeitskick bekommt und durch das Thermalwasser beruhigt wird. Es zieht sehr schnell ein und man benötigt nur wenig Produkt. Außerdem beinhaltet es Hyaluronsäure, wodurch die Haut zusätzliche hydratisiert wird. Gerade bei trockener Haut sehr zu empfehlen!

Balmain Ambre Gris

Dieses Parfum habe ich ehrlich gesagt blind hier gekauft. Ich liebe ja den Duft von Amber und wollte unbedingt ein Pafum davon. Nachdem ich mir einige Dinge durchgelesen hatte, bestellte ich dieses Parfum, ohne es vorher gerochen zu haben. Ich muss aber sagen – ich liiiiiebe es! Ich habe zuhause dutzende Parfums. Natürlich habe ich da auch meinen Favoriten, den ich am liebsten mag. Dieses Parfum von Balmain ist aber mein neuer Favorit. Wirklich. Es ist einfach perfekt, auch wenn es eigentlich „zu schwer“ für mein Alter ist. Aber es riecht so einzigartig. Es ist sehr orientalisch und holzig. Wer die Amber Kerze von Diptyque mag, der wird dieses Parfum auch lieben. Außerdem, ehrlich gesagt auch ein Grund für den Kauf, ist der Flakon so wunderschön. Wow – dieses Pafum müsst Ihr unbedingt mal testen.

Oliveda Face Cream

Diese Tagescreme gefällt mir vor allem, weil sie so einfach und natürlich ist. Der Duft ist nicht aufdringlich, sondern ganz natürlich. Die Creme ist Teil der Olivenbaum-Therapie Reihe von Oliveda. Es soll eine heilende Wirkung haben – mehr dazu gibt´s hier. Immer, wenn ich die Creme auftrage, habe ich nicht das Gefühl mir irgendeine Chemie-Bombe ins Gesicht zu schmieren, sondern wirklich mal etwas, das meiner Haut auf natürliche Weise pflegt.

EOS Lipbalm

Immer wieder wollte ich mir einen EOS Lipbalm bei Amazon und Co. bestellen. Es war mir aber alles immer zu umständlich für einen Lippenbalsam. Ich habe mir damals in NY mal einen gekauft und war total begeistert. Ich habe ihn allerdings irgendwo verloren und mich dann nicht mehr darum gekümmert. Vor ein paar Wochen kam dann ein kleines Päckchen mit diesem EOS bei mir an. Ich wusste nichts davon, aber eine Agentur hatte mir einfach einen geschickt. Der Grund – good News! – EOS kommt nach Deutschland! Yes, Ladies. Ich habe ihn dann gleich aufgetragen und merkte sofort wieder, warum sie so gehyped sind. Da er so rund ist, lässt er sich einfach und schnell auftragen. Außerdem pflegt er unglaublich gut! Ich bin echt süchtig, haha. Und was ich auch noch wichtig finde – er schmeckt gut. Andere Lippenpflege mag ich oft nicht, weil sie einfach nach Chemie schmecken. Dieser Balm ist aber ganz unaufdringlich und schmeckt nicht nach Chemie. Echt toll! – Habt Ihr die Dinger schonmal ausprobiert? Welche Geschmacksrichtung mögt Ihr am Liebsten? Ich brauche Eure Tipps, weil ich mich unbedingt mit den Dingern eindecken will!

Ich wollte nochmal anmerken, dass ich all das nur schreibe, weil ich wirklich von den Sachen überzeugt bin. Ich habe immer das Gefühl, dass ich hier so Werbung für die Produkte mache und das nicht ehrlich rüberkommt, wenn ich die Sachen so anpreise. Alles was ich schreibe ist auch genau so. Ich würde niemals ein Produkt empfehlen, dass ich nicht selbst zu 100% mag. So Mädels, jetzt erzählt mir von Euren Favoriten! Auf welche Produkte könnt Ihr nicht mehr verzichten?

Achja – die Zeitung, auf der die Sachen hier liegen, ist übrigens die Zeitschrift „Bildungsthemen“. Darin ist ein zweiseitiges Interview mit mir über das Bloggen. Hier könnt Ihr Euch das Magazin kostenlos runterladen und mal reinlesen – mein Interview ist auf Seite 12 & 13!

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