Der Druck als Blogger – Qualität ist nicht immer gleich Erfolg

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Das Thema zu diesem Post habe ich schon ewig im Kopf und ich wollte die ganze Zeit darüber schreiben. Gestern hatte ich dann den Auslöser, dass ich es nun tue. Ich bin Bloggerin – aussprechen möchte ich es kaum. Immer wenn ich es aus meinem Mund höre, muss ich kurz lachen. Immer warte ich die Reaktion der Person ab, die mir gegenüber steht. Mich als Blogger zu bezeichnen ist mir manchmal unangenehm. Eigentlich sollte es das nicht, denn ich könnte eigentlich stolz auf mich und meine Arbeit sein. Trotzdem ist es ein Beruf, den eigentlich „jeder machen kann“. Jeder kann sich einen kostenlosen Blog einrichten und über alles schreiben, was ihm gerade in den Kopf kommt. Genug Menschen machen das auch und deshalb ist der Markt mehr als gesättigt. Aber darum geht es mir gar nicht – jeder Mensch ist gleichberechtigt und jeder kann sich das erstellen. Als ich mit Bloggen begonnen habe, gab es wenig Blogger. Das Wort „Bloggen“ kannte kaum einer. Mit der Zeit etablierte sich das Bloggen und immer mehr Blogs gab es. Mit der Zeit kam dann auch der Druck. Ich habe das Gefühl, dass es ein Thema ist, das keiner so recht ansprechen möchte. Ich bin ehrlich – mein Blog ist nicht immer nur 100% Vergnügung, sondern es steckt unheimlich viel Zeit und Arbeit dahinter. Ich benötige Disziplin, um mich manchmal aufzuraffen. Bilder machen (alles in allem 30-40 Minuten), Bearbeiten (30-50 Minuten), Text schreiben und Verlinkungen (2-3 Stunden). Da geht für einen Post schon mal 4-5 Stunden drauf. Und das soll ich neben der Schule jeden zweiten Tag machen? Warum ich es dann so oft mache? Weil ich als Blogger immer diesen Druck verspüre, dass ich es muss. Wenn ich es nicht tue, gehen meine Leser auf einen der anderen zahlreichen Blogs. Außerdem besteht so ein Blog ja nicht nur aus Posts, sondern auch aus anderer Arbeit. E-Mails beantworten (3-4 Stunden in der Woche) und Events besuchen. Auch wenn Events fast immer schön sind und ich dieses Privileg sehr hoch schätze, ist es Arbeitszeit. Ich muss meist eine halbe Stunde hinfahren (und auch wieder zurück) und kann dort nie schlecht gelaunt auftauchen. Habe ich also mal einen schlechten Tag und an diesem Tag ist ein Event, heißt es „reiß dich zusammen“. Und dann wäre da noch der Urlaub, den jeder Schüler oder Arbeitnehmer hat. Ich nicht, denn im Internet gibt es keinen Urlaub. Während meines Fuerteventura Urlaubs habe ich zum Beispiel 16 Outfitposts fotografiert. Jetzt könnt Ihr Euch ausrechnen, wie viel Urlaubszeit verloren ging. Außerdem musste ja auch Instagram und all die anderen Social Media Kanäle gefüllt werden. Nun ja, es macht mir aber auch unheimlich Spaß und ich darf viele Dinge erleben, die ich ohne meinen Blog nicht hätte. Löschen würde ich ihn niemals. Ich hatte Euch erzählt, dass es gestern den Auslöser für diesen Artikel gab. Ich hatte eine Absage für ein relativ großes Projekt erhalten, das ich gern umgesetzt hätte und ich mich schon sehr darauf gefreut habe. Andere Blogger dürfen es jetzt umsetzen. Ich war gestern wirklich unheimlich traurig darüber, denn das ist in letzter Zeit immer wieder passiert. Immer gingen große Projekte an Blogger, die solche Dinge schon tausend Mal gemacht haben. Ich gönne es jedem, keine Frage. Aber ich stecke so viel Kraft und Liebe in meinen Blog und habe manchmal das Gefühl, dass es nicht wertgeschätzt wird. Das einzige was zählt ist Reichweite. Ich habe vor kurzem mit einer Freundin darüber gesprochen, dass viele Firmen gar nicht wissen, dass man die auch manipulieren kann. Viele Firmen gucken sich die Zahlen auf Instagram und Facebook an und machen daran auch die Reichweite des Blogs fest. Und genau das ist der Punkt, der mich so sauer macht. So viele Blogger kaufen sich Follower oder machen hunderte Shoutouts auf Instagram, um mehr Follower zu bekommen. Ich habe jeden einzelnen Follower ehrlich erhalten, habe noch nie ein Shoutout gemacht oder mir Follower gekauft. Mit Shoutout meine ich übrigens, dass zwei Accounts sich gegenseitig vorstellen und nach ein paar Stunden die Bilder aus dem Feed gelöscht werden, damit das ganze nicht auffällt. So etwas macht mich einfach sauer – genau solche Blogger dürfen dann die Projekte umsetzen. Ich weiß zwar, dass ich immer ehrlich bin, aber würde auch gern solche Dinge machen dürfen. Ich möchte das hier nicht verallgemeinern und ich denke, dass die Menschen, die es machen, sich auch angesprochen fühlen. Aber es ist eben so verbreitet und das ist einfach nicht fair. Und ich finde, dass Reichweite nicht alles ist. Damit möchte ich auch nicht die ganzen Blogger mit einer hohen Reichweite beleidigen – viele davon kenne ich persönlich und alle sind super lieb, allen gönne ich es. Trotzdem darf Reichweite nicht alles sein, worauf es ankommt. Reichweite sollte nicht proportional zum Erfolg sein. Qualität und Ehrlichkeit des Blogs zählt oft gar nicht. Das ist mehr als schade, denn oft sind diese Blogs die glaubwürdigsten. Ich für meinen Teil würde nie etwas schreiben, wohinter ich nicht zu 100% stehe. Für kein Geld und für kein Produkt dieser Welt. Puh, dieser Text ist schon wieder viel zu lang und zu emotional geworden. Ich hoffe, dass ich es auch so rüberbringen konnte, wie ich es empfinde. Ich möchte hier niemanden beleidigen, über niemanden schlecht sprechen. Nur einmal verdeutlichen, wie wichtig ich Ehrlichkeit finde und welcher Druck oft auf mir lastet. Manchmal schießt mir durch den Kopf „Laura, für nur 10€ könntest du viel mehr Follower bekommen und die größeren Projekte umsetzen oder mach doch mal ein shoutout?“ – niemals denke ich in der nächsten Sekunde und schäme mich für den Gedanken. Ich kann Abends einschlafen und sehe mir nochmal meine Zahlen an und weiß, dass jeder einzelne Follower deshalb da ist, weil er/sie es selbst so wollte. Jeder davon findet meine Arbeit gut und keiner wurde gekauft. Genau deshalb kann ich ruhig schlafen. Ich weiß auch, dass das keine „echten Probleme“ sind, aber mein Blog ist so ein großer Teil meines Lebens, dass es eben schon etwas ausmacht. Ich könnte darauf noch Stunden eingehen, aber möchte es erstmal an dieser Stelle beenden. Schreibt mir gern, was Ihr darüber denkt, denn Eure Meinung und Gedanken sind mir wichtig.

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Tüllrock von Chicwish – Shirt von Asos – Turban/Tuch von Acne – Brille von MisterSpex – Kette von Neat.to

#007forwomen: Rezept für Red Velvet Cupcakes

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Die letzten Tage habe ich damit verbracht, diese leckeren Cupcakes zu essen. Mein Freund und meine Mutter konnten auch gar nicht genug davon kriegen. Heute möchte ich Euch das Rezept dazu geben. Aber mal von anfang an. Ich wurde gefragt, ob ich nicht mal meine perfekte #007forwomen Nacht präsentieren möchte. Warum? Zum Launch des neuen Damendufts 007 FOR WOMEN – gibt´s aktuell z.B. bei DM. Na klar, dachte ich mir. Da Skyfall mein erster James Bond war und ich seitdem – ich hätte es niemals gedacht – begeistert von den Filmen war, musste ich noch die anderen Filme nachgucken. Das heißt, dass zu diesem Abend auf jeden Fall ein Filme-Marathon dazu gehört. Übrigens war der eigentliche Auslöser in Skyfall zu gehen, dass meine Mutter die Dreharbeiten in Istanbul beobachten konnte, da sie zur gleichen Zeit waren, als sie dort im Urlaub war. Außerdem gehört zu einem solchen Abend Poker und natürlich Champagner. Tragen würde ich an einem solchen Abend ein “kleines Schwarzes” und den Duft. Aber was auf keinen Fall fehlen darf, ist etwas zu essen. Für mich passt nichts besser als Red Velvet Cupcakes. Deshalb habe ich mich mal daran probiert und das Ergebnis ist unglaublich lecker – ich habe zwei Zeugen!

Was Ihr braucht:

Für die Cupcakes: 120ml Buttermilch – 55g Butter – 60g Rapsöl – 3TL Kakaopulver – Prise Salz – 4 TL Backpulver – 200g Zucker – 200g Mehl – 3 Eiweiße – 2 TL Vanillin – Lebensmittelfarbe (ich würde Paste benutzen, damit die Cupcakes schön rot werden)

Für das Frosting: 200g Butter – 200g Puderzucker – 200g Frischkäse

So geht´s: Backofen auf 175° C vorheizen. In einer Schüssel die Eiweiße und Vanilleextrakt verrühren. In einer anderen Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Kakao und Salz gut vermischen. In einer Rührschüssel das Öl und die Butter bei mittlerer Geschwindigkeit leicht verrühren. Die Mehlmischung und die Buttermilch zugeben und bei kleiner Geschwindigkeit rühren bis alles durchfeuchtet ist, dann 2 Minuten auf mittlerer Stufe. Dann die Eimischung und die Lebensmittelfarbe unterrühren. Jedes Muffinförmchen etwa zu 2/3 mit dem Teig füllen und die Muffins 20 – 25 Minuten backen. Danach 10 Minuten abkühlen lassen.

Für das Frosing alle Zutaten gut verrühren und für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Danach das Frosing mit Hilfe eines Spritzbeutels auf den Cupcakes anrichten. Fertig & guten Appetit!

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Outfit: Latzhose

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Das sind meine Lieblingsbilder aus Fuerteventura. Ich liebe die Farben darin und irgendwie sehe ich so braun aus. Außerdem ist diese Latzhose toll, oder? Diese Bilder entstanden in der Innenstadt von Morro Jable und ich musste diese Tür einfach nutzen, um davor Bilder zu machen. Nachdem wir fertig waren, gingen wir essen. Es war ein toller Abend und ich kann Euch allen ans Herz legen, mal nach Morro Jable zu fahren, wenn Ihr in Fuerteventura seid. Es ist im Gegensatz zu Corralejo etwas “echter”. Zwar sind dort auch viele deutsche Touristen, aber die Stadt selbst ist individueller und viel interessanter als Corralejo. Und noch ein kleiner Tipp von mir – wenn ihr mal dort seid, dann geht in das Waikiki Restaurant. Wir waren direkt zwei Mal dort, weil es so lecker war!

Wie gefällt Euch das Outfit? Wart Ihr schon mal in Fuerteventura und welcher Ort hat Euch da am Besten gefallen?

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Ich trug:

Jeans-Jumpsuit von Asos

Top von Brandy Melville

Schuhe von Missguided (similar)

Tasche von Celine

Kette von Pilgrim & natura